• 29. Mai 2012
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[Sonntag 20.05.2012] Wallfahrt nach Neuzelle

Kirche von Neuzelle

von Rebekka Heim

Es war einer dieser ersten schönen warmen Som­mer­tagen, an dem wir un mor­gens um 7 Uhr Bahnhof Fried­rich­straße traffen, um gemeinsam nach Neu­zelle zu pil­gern. Es herrschte diese Stim­mung der ersten Aus­flüge im Jahr erfüllt von der Vor­freude auf den Sommer.

Wir fuhren bis Eisen­hüt­ten­stadt, begannen dort mit einem gemein­samen Gebet und begaben uns dann gemeinsam auf den drei­stün­digen Weg durch Felder und Wälder. Alles hatten wir mit­ge­bracht, all unsere Sorgen und Ängste, unsere Fami­lien und Freunde, unsere Freude und Dank­bar­keit. All das nahmen wir mit auf unserem Weg zu Maria.

Nach einem kleinem Pick­nick und einem Vor­trag von Pater Jean-Marie am Rande der Oder gingen wir das letzte Stück gemeinsam, im Schweigen. Wir sahen schon weitem die Kirche, es war Mittag und die Sonne wurde immer stärker, wir waren auch schon etwas müde vom laufen. Doch es sind genau diese kleinen Anstren­gungen die uns später in eine unend­liche Freude ver­setzen. Wir gingen diesen Weg mit Maria und für Sie, für all unsere Freunde, für alle die einsam sind, die leiden, für all unsere Anliegen. Und umso schöner war es zu merken, dass wir auch ohne mitein­ander zuspre­chen etwas gemeinsam erleben konnten, dass es nicht vieler Worte bedarf um eine tiefe Erfah­rung der Gemein­schaft zu machen. Wir hatten das selbe Ziel, sahen die selbe wun­der­schöne Natur, ließen uns gemeinsam vom Hei­ligen Geist tragen, waren alle tiefs­tens durch die Liebe Gottes ver­bunden.

Als wir ankamen fei­erten wir zuerst die hei­lige Messe in der baro­cken Mari­en­kirche und begaben uns danach zum Kaffee und Kuchen in die Wein­berge. Es war diese Erleich­te­rung ange­kommen zu sein, aber auch diese Freude über die Mut­ter­schaft Mariens die in uns wohnte. Wir hatten all unsre Last vor ihre Füßen legen können, wie eine Mutter emp­fing sie uns um unsere Sorgen mit uns zu tragen und uns wieder zu sagen, dass sie immer mit uns ist, dass wir eine Mutter haben, die uns alle so liebt wie wir sind, trotz und mit all unseren Feh­lern.

Nach einer kleinen Mari­en­an­dacht mitten im Wald, die von der Gemeinde Neu­zelle, zum Mari­en­monat Mai orga­ni­siert war, ging es dann auch schon wieder in Rich­tung Bahnhof. Alle sehr müde aber erholt und mit ganz neuen Kräften kamen wir in Berlin an. Wir danken allen, die uns an diesem Tag begleitet haben und freuen uns auf unsere nächste Wall­fahrt am Samstag, 15. Sep­tember 2012. Save the date!


Wir laufen am Rande der Oder Erste Schritte in Eisenhüttenstadt, Richtung Neuzelle Anfangsgebet Kaffee im Zug nach Eisenhüttenstadt Die Kinder freuen sich! Mariam Picknick Ankunft in Neuzelle Mariengebet Pater Jean-Marie und seine 2 Ministranten Marienandacht im Wald mit der Gemeinde von Neuzelle
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