• 22. November 2012
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Erste Schritte in Japan!

Anna (Pol), Sylvie (Fr), Thibaut (Fr) und P.Paul (Fr)
im Flughafen von Tokyo, Oktober 2012

Im Oktober 2012 wurde eine neue Nie­der­las­sung in Sendai (in der Nähe von Fukus­hima) geöffnet. Eine erste Gruppe von 4 Per­sonen ist hin­ge­flogen, um die ersten Schritte zu machen.

P.Paul erzählt uns die ersten Tage in Japan

Bei der Ent­ste­hung von „Offenes Herz“ in Japan, gab es eine Begeg­nung, besser - meh­rere von denen. Wäh­rend eines kurzen Auf­ent­haltes in Tokyo im März 2011, auf seinem Rückweg von Vietnam, hat Pater Thierry Japaner getroffen, die tief gerührt waren, als sie von Mit­ge­fühl gehört haben. „In diesem Punkt der Geschichte unseres Landes ist es was wir am meisten brau­chen,“ es schien als ob alle ihm genau das sagten. Mit­ge­fühl für die Tau­senden von Opfer der Natur- und Nukle­ar­tra­gödie die Japan im März 2011 betroffen hat, für die Hun­dert­tau­sende Flücht­lingen, Zehn­tau­sende Kinder unter genauer medi­zi­ni­scher Beob­ach­tung. Aber nicht nur. „Mein Vater beging Selbst­mord an dem Tag an dem er in den Ruhe­stand ging“ sagte ihm eine Frau. „Bitte kommt ins unsere Land, wir sind ver­loren,“ sagte ihm ein Stu­dent. „Das was die Japaner am meisten heute brau­chen ist ein Platz wo sie weinen kön­nen“ sagte ein Orts­pfarrer. Überall konnte er eine immense und drin­gende Not­wen­dig­keit des Mit­ge­fühls fühlen: Mit­ge­fühl für die Älteren und Wei­sen­kinder, für die Stu­denten und müde Geschäfts­männer, für die Hoff­nungs­losen und Ein­samen.

Sieben Monate später, am 8. Oktober 2012, fuhr eine Gruppe von vier Frei­wil­ligen, ein­schließ­lich zwei per­ma­nenten Mit­glieder von „Offenes Herz“, nach Sendai, der Haupt­stadt von Tohoku, in der Nähe von den am meisten betrof­fenen und vom Tsunami zer­störten Berei­chen und mit der höchsten Sui­zi­drate. Dort sind sie in ein kleines, tra­di­tio­nelles japa­ni­sches Haus ein­ge­zogen, das sein Platz auf einem Hügel zwi­schen einem Wai­sen­haus und einem Zufluchts­heim hat. Jeden Tag fahren sie mit ihren Fahr­rä­dern zur Sendai Inter­na­tional Japa­nese School, wo sie am inten­siven Japa­nisch­un­ter­richt teil­nehmen. Neben dem Lernen der Sprache, streben sie nach dem erfassen der Tiefe und Fülle der japa­ni­schen Kultur, mit ihrem ein­zig­ar­tigen Sinn für Schön­heit und Respekt. Obwohl es nicht eine leichte Auf­gabe ist, wissen sie, dass es der ein­zige Weg dazu ist, das Herz Japans zu errei­chen und dort, durch Freund­schaft und Gegen­wart, kleinen Samen der Hoff­nung ein­zu­pflanzen.


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