• 10. November 2016
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Alessia C.

Alessia ist seit August 2016 in La Ense­nada (Lima). Sie stellt sich vor:

Mein Name ist Alessia Can­cil­lieri. In diesem Jahr habe ich meine Schule beendet und wollte danach gerne ein soziales Jahr im Aus­land machen. Dann habe ich jedoch durch eine Prä­sen­ta­tion an meiner Schule von Offenes Herz erfahren. Als ich das Haus in Berlin dar­aufhin zum ersten Mal besucht habe, ist mir sofort die warm­her­zige Gemein­schaft auf­ge­fallen. Man fühlt sich dort sofort wohl. Auch wurde mir schnell bewusst, dass das Gebet dort sehr wichtig ist. Für mich war dies zunächst etwas schwierig, da Gott in meinem Leben eher eine Art Hilfe abseits meines Lebens war. Den­noch bemerkte ich, dass es mich sehr inter­es­sierte, mehr über den Glauben und vor allem über Gottes stän­dige Prä­senz zu erfahren, die ich in meinem Alltag nicht wahr­nehme. Zudem hörte ich einige Geschichten von ehe­ma­ligen Frei­wil­ligen, die mich wirk­lich sehr berührt haben. Die Art, wie sie von den Men­schen in ihrer Mis­sion spre­chen, ent­hält so viel Würde und Begeis­te­rung. Egal, ob sie über eine ältere Frau spre­chen, mit der sie gekocht haben oder über einen kleinen Jungen, der gerne Fuβ­ball spielt. Ihre Beschrei­bungen bein­halten das Schőne der Person, selbst wenn diese in einem ärm­li­chen Zustand in einer ver­schmutzten Holz­hütte lebt. Viel­leicht klingt dies etwas gestellt oder über­trieben, aber es kam aus ihren Emp­fin­dugen und mich hat es unglaub­lich berührt. Somit habe ich mich ent­schieden, auf eine Mis­sion mit Offenes Herz zu gehen. Auch, wenn ich Angst hatte und mein Glaube viel zu klein ist.


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